Dienstag, 29. Mai 2007

Gesetz "gegen Computerkriminalität"

Heise.de berichtet über das neu verabschiedete Gesetz des Bundestags gegen Computerkrimilalität (§ 202c StGB).
Mit der Einführung des Paragraphen 202c StGB soll künftig mit Freiheitsentzug bis zu einem Jahr oder finanziell bestraft werden, wer eine Straftat vorbereitet durch das Herstellen, Verschaffen, Verkaufen, Überlassen, Verbreiten oder Zugänglichmachen von Passwörtern oder sonstigen Sicherheitscodes für den Datenzugang sowie von Computerprogrammen, deren Zweck die Begehung einer entsprechenden Tat ist. Paragraph 202a StGB sieht vor, auch bereits den unbefugten Zugang zu besonders gesicherten Daten unter Überwindung von Sicherheitsvorkehrungen zu kriminalisieren. Paragraph 202b regelt, dass üblicherweise mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe belegt wird, wer sich oder einem anderen unbefugt unter Anwendung von Hacker-Tools nicht für ihn bestimmte Daten aus einer nichtöffentlichen Datenübermittlung oder aus der elektromagnetischen Abstrahlung einer Datenverarbeitungsanlage verschafft.

Auf Heise.de kann man lesen was die Politiker dazu sagen und unter Golem.de kann man eine Meinung des CCC auf sich wirken lassen.

Meiner Meinung nach ist das eigentlich schon ein Schritt in die richtige Richtung, wobei allerdings der Abgrund übersehen wurde. Es werden sehr viele Leute allerdings auch in ihrer Jobwahl oder die Ausübung ihres momentanen Jobs sehr eingeschränkt werden und das "nur" durch ein Gesetz.
Vielleicht sollte man darüber noch einmal richtig Nachdenken Herr und Frau Politikaz.

Was natürlich auch sehr interessant ist, das die Verabschiedung des Gesetzes auf Tagesordnungspunkt 23 gesetzt war. Sollte uns dies stutzig machen?